Das "Samurai Kids" Programm

Das Programm

 

Das mehrfach ausgezeichnete Programm wurde vom Kampfkunst Kollegium entwickelt, einem Dachverband deutscher Karateka unter der Leitung von Toni Dietl (7.DAN, Gründer Karate Kollegium, Welt-Präsident der WKU für den Bereich Karate).

Hier wurde in Zusammenarbeit mit der Polizei und Prof. Dr. Ennemoser von der Justus-Liebig-Universität Gießen das herkömmliche Karate-Training erweitert um die Themen "Prävention und Sicherheit".

 

Deutlich im Vordergrund steht das Motto „Kindertraining ist kein Erwachsenentraining“, denn „Raupen sind keine Schmetterlinge“.

 

Das Training legt größten Wert auf die Motivation der Kinder. Mit Hilfe von Trainingskarten bestimmen sie selbst die Geschwindigkeit, wann der nächste Gürtel folgt. Auch werden durch kleine Tests (Fitness, Sicherheit, Kumite) kleine farbige Streifen erworben, die an die Gürtel geklebt werden.

Nächsthöhere Gürtelgrade werden am Ende des Trainings oder gemeinsam in einer Prüfungsstunde verliehen.

 

Der Unterrichtsaufbau ist ebenfalls neu strukturiert.

Er setzt sich zusammen aus 4 Teilen, die jeweils gemeinsam eine altersgerechte Unterrichtseinheit ergeben.

 

Wir vermeiden Worte wie: geht nicht, so nicht, schlecht, die das Vertrauen der Kinder hemmen. Kinder bekommen im Alltag und in der Schule schon mehr als genug negatives Feedback. Wir wollen Kinder durch Lob stärken.

Langfristig gesehen bewirkt das Training eine Verbesserung der schulischen Leistung, Stressabbau, ein sicheres Auftreten, körperliche Fitness und leichteres Erlernen von anderen komplexen Bewegungsabläufen.

Jedes Kind kann sich individuell entwickeln und ist keinem, wie bei vielen anderen Sportarten, direkten Leistungsdruck ausgesetzt. So können auch die Schwächeren einmal Stärke zeigen.

 

Als Verein nehmen wir an keinen Wettkämpfen teil. Nur einmal im Jahr gibt es vereinsinterne Spiele, die Samurai Games. Dort können die Kinder in kleinen Wettkämpfen zeigen, was sie gelernt haben.

1.) Fitness-Teil

 

Schulung der Geschicklichkeit, Kraft, Schnelligkeit und Kondition

 

Wichtig ist hierbei der Aspekt des ganzkörperlichen Trainings. Dabei können die Kinder abschalten und sich abreagieren. So wird Ihr Kind spielerisch fit.

 

2.) Selbstschutz und Selbstverteidigung

 

Schulung des siebten Sinnes /

Selbstverteidigungstechniken 

 

Sind die Kinder aufgewärmt, lernen die Kinder in diesem Teil den Umgang mit brenzligen Situationen und wie man darauf reagiert. Konflikte erkennen und ihnen auszuweichen ist das Ziel der Übung.

 

3.) Konzentration (Kumite = kämpfen) mit Schutzausrüstung

 

Verbesserung der Konzentration / Kontrolle (Präzision)

 

In diesem Teil geht es darum mit Hütchen zu kämpfen oder mit dem Partner zu üben. Das Ziel ist eine gute Körperbeherrschung.

4.) Koordination (Kata/Form)

 

Verbesserung der Koordination durch Bewegungsabfolgen

 

Im letzten Unterrichtsteil geht es darum Bewegungsabfolgen in Form von 4`er Blöcken einzustudieren. Diese entstammen aus den sogenannten KATAS, welche imaginäre Kämpfe gegen einen Gegner simulieren. Zuerst langsam, dann schneller und schließlich mit Musik begleitend. Dies ist gleichzeitig ein Lerntraining, welche die linke und rechte Gehirnhälfte gleichermaßen schult. Das Ziel ist (hohe Wiederholungsrate) eine tiefe Verinnerlichung der Techniken. Sie werden zum Reflex, was in einer Gefahrensituation sehr hilfreich sein kann.

 

Allem voran stehen natürlich Respekt und Höflichkeit dem Lehrer und den anderen Teilnehmern gegenüber.

 

Beispiel: Trainingsplan für die "Karate Kids"-Gruppe

 

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© Karate Kids Rheingau, Karateschule für Kinder ab 3 Jahren